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Newsticker   Porta Westfalica/Bad Oeynhausen: Drei weitere Brände beschäftigen Polizei und Feuerwehr
29.07.2010 von R. Brüning

Porta Westfalica/Bad Oeynhausen (NRW) - Drei weitere Brände legten unbekannte Täter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Bereich Porta Westfalica und Bad Oeynhausen. Um 02.00 Uhr brannte das ehemalige Asylbewerberheim im Vogelparadiesin PW-Hausberge. Es handelt sich um ein leer stehendes und seit längerer Zeit unbewohntes Gebäude, in dem es bereits mehrfach gebrannt hatte. Auf bislang unbekannte Weise ist das Feuer angezündet worden, die Feuerwehr löschte den Brand, der Sachschaden wird auf ca. 10.000 EUR geschätzt. Nur 40 Minuten später brannte in unmittelbarer Nähe der Anschlussstelle A2/Vennebeck, ebenfalls in PW, auf dem Osterkamp der geparkte Auflieger eines polnischen Sattelzuges. Der 54-jährige Fahrer aus Ostrowiec schlief in der Ruhekabine seines LKW. Der Sattelauflieger war mit Teppichen beladen, er brannte komplett aus. Wie der Mann auf seinen lichterloh brennden Auflieger aufmerksam wurde kann derzeit noch nicht gesagt werden. Jedenfalls hatte er Glück, mit dem Schrecken davon gekommen zu sein. Die Schadenshöhe kann noch nicht taxiert werden. Um 03.45 Uhr mussten Polizei und Feuerwehr zur Weserstraße in Bad Oeynhausen ausrücken. Auf den Weserwiesen, unterhalb der Autobahnbrücke über die Weser, brannte ein abgestellter Wohnwagen. Im Wagen hielten sich keine Personen auf. Nach den Löscharbeiten blieb nur noch ein Wrack übrig. Der Schaden beläuft sich auf etwa 3000 EUR. In allen drei Fällen gehen die Ermittler vom KK 11 von Brandstiftung aus. Die Beamten schließen nicht aus, dass sie es hier mit "Trittbrettfahrern" zu tun haben. Die in den vergangenen Tagen deutlich gehäuften Brandmeldungen könnten Täter animiert haben, "auch mal ein Feuer anzustecken". Hierzu weisen die Kripobeamten auf die Tatsache hin, dass jeder Brand sorgfältig recherchiert wird und die Strafandrohung im Bereich von sechs Monaten bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe liegt. Der LKW-Brand wird sogar als Verbrechen gewertet, da hier ein Menschenleben gefährdet wurde. Ebenso bittet die Polizei nochmals, auch unbedeutend scheinende Beobachtungen den Beamten mitzuteilen.


Quelle: Pressemeldung




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